Hey Leute! Ich bin Adolar, der Anthronaut. Anfang der 2000er Jahre habe ich Ethnologie studiert. Das war eine sehr coole Zeit für mich. Obwohl ich nun seit einer halben Ewigkeit raus bin aus dem Uni-Betrieb, begeistert mich die ethnologische Forschung noch immer.
Schon seit vielen Jahren schlummert in mir der Wunsch, mich wieder mehr mit der Ethnologie zu beschäftigen. Deshalb habe ich den Ethnologie-Podcast Anthronaut gestartet. Für diesen Podcast lese ich jetzt wieder regelmäßig ethnologische Aufsätze und Bücher und stelle sie in meinen Folgen vor. Und das auf meine ganz persönliche Art und Weise: als Anthronaut, der mit seinem Raumschiff durch ethnologische Welten flitzt und hier und da zur Landung ansetzt, um herauszufinden, was es dort Spannendes zu entdecken gibt.
Möchtet ihr meine Arbeit unterstützen? Dann kommt an Bord meines Raumschiffs und begleitet mich auf meiner Reise.
Euer Adolar
Igor Kopytoff und die kulturelle Biografie von Adolars Schraube
03.05.2026 21 min
Was haben eine verlorene Schraube und ein Ethnologie-Klassiker gemeinsam? In dieser Folge stellt Adolar Igor Kopytoffs einflussreichen Text „The Cultural Biography of Things" vor - und berichtet dann, was mit der Schraube passiert ist, die sich bei seinem allerersten Flug mit seinem Raumschiff gelöst hatte und jahrelang durchs All trieb.
Adolars Schraube hat nämlich eine Geschichte, die Kopytoffs Kerngedanken wie kaum ein anderes Beispiel illustriert: Dinge sind keine stummen Objekte. Sie wechseln ihren Wert, ihre Bedeutung, ihren Status - je nachdem, wer sie gerade in der Hand hält.
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Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Kopytoff, Igor 1986: „The Cultural Biography of Things: Commoditization as Process“. In: Arjun Appadurai (Hrsg.): The Social Life of Things. Commodities in Cultural Perspective. Cambridge University Press, S. 64–92
Adolars Schraube hat nämlich eine Geschichte, die Kopytoffs Kerngedanken wie kaum ein anderes Beispiel illustriert: Dinge sind keine stummen Objekte. Sie wechseln ihren Wert, ihre Bedeutung, ihren Status - je nachdem, wer sie gerade in der Hand hält.
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· Kopytoff, Igor 1986: „The Cultural Biography of Things: Commoditization as Process“. In: Arjun Appadurai (Hrsg.): The Social Life of Things. Commodities in Cultural Perspective. Cambridge University Press, S. 64–92
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